Miss Piggie
... oder eine schweinische Geburt
Man könnte auch sagen, es war eine schwierige Geburt, Ringelschwänzchen voran durch die seitliche Wendeöffnung im Innenfutter.
Der Plan war, dem Freund meiner Tochter, der ein Schweineliebhaber ist (nicht nur kulinarisch), eine Wärmflaschenhülle zu nähen.
Es sind wohl ein wenig die Gene... jedenfalls kam sie auf die schräge Idee, es müsse ein Schwein sein und Mama kriegt das bestimmt hin...
Rosa Plüsch kaufen war noch ganz einfach, der wurde vorerst auf Lager gelegt, denn der Geburtstag für welchen das gedacht war, lag noch in der Ferne. Doch wie schnell sind ein paar Monate um und ich musste mich ans Werk machen.
Das Bild war schon ein wenig in meinem Kopf gereift, doch warum etwas selber konstruieren, das es vielleicht schon irgendwo gibt? Also wurden Hefte gewälzt.
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In einer Bernina Inspiration fand ich dann was ich dazu brauchte, einen Schweinekopf. Das Schwein gibt es hier als Schnitt zum Download (nach unten scrollen bis zum Stofftier Schwein).
Ich verwendete nur den Kopf und arbeitete ihn ein wenig um.
Damit ich die Einfüllöffnung der Wärmflasche in den Kopf stecken
konnte, musste dieser eine Öffnung bekommen. Er musste ausgestopft werden, doch nicht zu fest.
Das Futter im Kopf wurde an den Nahtzugaben rundherum mit angenäht, damit es nicht bei der Öffnung herauskommt, wenn man den Einfüllstutzen herauszieht. Hinten ist der Kopf an den
Körper genäht, bzw. beim Verstürzen mit dem Körperfutter mit eingenäht. Mit Druckknopf vorne, damit der Kopf
nicht unkontrolliert nach hinten klappen kann.
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Am unteren Ende habe ich eine Öffnung zum Einführen der
Wärmflasche angebracht und diese mangels größeren Nähdruckknöpfen mit
einem eingestanzten Druckknopf geschlossen. Hier fällt er auch
weit weniger auf als direkt am Kopf, sonst hätte ich oben auch gleich einen
eingestanzt.
Natürlich durfte das Ringelschwänzchen nicht fehlen, darauf wurde ich mehrmals hingewiesen. 
Selbiges war eine Eigenkonstruktion, zugeschnitten wie ein Volant, mühsam verstürzt (das Wenden war nicht ganz so einfach) und mit Füllwatte ausgestopft.
Der Körper ist gar nicht gestopft, nur gefüttert, damit die Wärmflasche
besser flutschen sollte (denkste die Gummidinger sind wehrhaft) und auch die ganzen Öffnungen gleich
mit versäubert waren.
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 Nachdem Miss Piggie soweit fertig war und mit Stroh trockengerieben, mussten noch die
Füßchen angenäht werden. Von Hand stellt das für mich immer eine außerordentliche Fleißarbeit dar.
Auf einen mit Fotos dokumentierten Werdegang habe ich verzichtet,
da ich diesen einige Male neu überdenken musste und bereits genähtes
trennen.
Wäre also zu chaotisch geworden.
Zwischendurch war ich dankbar für ein paar Tipps, z. B. die Einfüllöffnunung im Kopf zu verstecken... danke ihr lieben helfenden Forenmitglieder, Chat- und Mailfreundinnen.
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