Lekala Cape
Aus Kindertagen ist mir dieses kuschelig warme Teil unter dem man sich zwiebelartig einmummeln kann noch in Erinnerung. Nun feiert es ein Comeback. Damals nannte man es Kotzer, jetzt hat es einen nobleren Namen, nämlich Cape.
Nachdem ich entdeckt hatte, dass es für die neue Kollekton 51 einen Download für die Key-Version auf der deutschen Lekala Seite gab, musste ich dieses Cape sofort nähen.
Gegenüber anderen bekannten Schnitten hat es einige Vorteile, wie man schon anhand der technischen Zeichnung sehen kann.
 Was mir besonders gut gefällt, es ist nicht einfach nur ein Überwurf, es hat Ärmel.
Noch ein Plus ist die Kapuze, die vorne hochgezogen ist, so dass gleichzeitig der Hals geschützt ist.
Das Bild links ist die Seitenansicht, rechts die rückwärtige Ansicht.
Die Pattentaschen sind zwar ein bisschen mühsam zu nähen, man macht
sowas nicht alle Tage, muss eventuell zuerst noch eine Probetasche
nähen, aber die Größe der Taschen ist wie sie sein soll.
Alles in allem bin ich wieder einmal begeistert!
Die Patten habe ich im Fadenlauf längs zugeschnitten, der Optik und Dehnbarkeit wegen. Dieser gestrickte Walk ist wie der empfohlene Jersey querelastisch.
Zwar musste ich extra noch einmal los, da mein Coupon von 1,80 m Länge lange nicht reichte, aber zum Glück gab es diesen Stoff noch. Nachdem der Schnitt ausgedruckt und zusammengebastelt war, kam ich auf einen Stoffverbrauch von 3 m, was bei meiner Körpergröße drei mal die Länge des Capes plus Säume plus 50 cm für die Kapuze war.
Nachdem dieser Schnitt eigentlich für große Größen konzipiert ist, wird man dann noch die Ärmellänge dazu rechnen müssen.
Hier geht es lang zur kompletten Kollektion.
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