Ostern
hängt vor der Tür
Das Thema Fadentechnik beschäftigt mich schon länger.
Ständig fallen lange Stickgarnreste an, die dadurch entstehen, dass man bei einer Industriemaschine ähnlich einfädelt wie bei einer Overlock, nämlich durch anknüpfen und durchziehen.
Nachdem sich wieder eine stattliche Menge Fadenreste angesammelt hatte, habe ich getüftelt und bin auf diese dreidimensionalen Eier gekommen.
Das Layout habe ich mir mit EQ6 erstellt und für ein Ei 4 Teile verwendet.
Danach muss der Entwurf digitalisiert werden. Ich habe mit der Bernina Software ein Gitter erstellt und mit der Stempelfunktion eine Schleife eingefügt, Satinumrandung drumherum...
Gestickt wird folgendermaßen:
In den Stickrahmen kommt eine Lage mittelfestes, auswaschbares Stickvlies, welches leicht mit Sprühzeitkleber angesprüht wird. Nachdem die Stickfäden darauf verteilt und wieder leicht besprüht sind, wird leichtes auswaschbares Stickvlies darübergelegt und das Motiv abgestickt.
Anschließend werden die Motive ausgeschnitten, nach dem Auswasch- und Trockenvorgang (wobei es hier besser ist, das Vlies wirklich vollständig auszuwaschen) diese offenkantig mit einem breiteren Zickzack zusammengenäht (Öffnung lassen und später von Hand zunähen),
ausgestopft... und aus farblich passendem Stickgarn Kördelchen gedreht.
Das geht mindestens genauso schnell, wie welche suchen.
Die Kördelchen trugen sehr zur Belustigung von ZuPu bei, die mir den Tip gab, woraufhin ich mit zunehmender Begeisterung fleißig am drehen war.
Jetzt fehlen nur noch ein paar bunte Farbtupfer, dann kann der Osterhase kommen.
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